Aktuelle Situation

Sehr geehrte Eltern,

aktuell ändern sich aufgrund der dynamischen Lage der Pandemie gerade geltende Vorgaben sehr schnell. Innerhalb von Stunden sind Änderungen möglich und es können laut Aussage des Landratsamtes grundsätzlich auch keine Festlegungen für morgen gemacht werden können.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass deshalb auch wir als Schule aktuell nur Aussagen machen können, von denen wir nicht wissen, wie lange sie Gültigkeit haben.

Wir befinden uns nun im Landkreis Dachau aufgrund der Infektionszahlen in Stufe III des Drei-Stufen-Planes.

Nach aktuellem Stand kann der Unterricht weiterhin mit ganzen Klassen nach Stundenplan stattfinden, es werden aber keine Religionsgruppen aus verschiedenen Klassen mehr gebildet. Deshalb gibt es in einigen Klassen nun ausschließlich Ethikunterricht.

Auch der Sportunterricht ist aufgrund der Abstandsregelungen nur noch eingeschränkt möglich.

Maskenpflicht herrscht nun auch für die Grundschüler während des Unterrichts.

Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass die Klassen nur noch im Wechsel jeweils mit der halben Schülerzahl unterrichtet werden können, falls die Infektionszahlen längerfristig einen bestimmten Wert übersteigen.

In diesem Fall bekommen Sie Informationen, auch zur Einteilung der Gruppen und zu den Präsenztagen, über den Schulmanager.

Wer hat an der Uhr gedreht?

„Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?“ – Mit diesem Lied fragten sich Schulleitung und Lehrkräfte des Kollegiums, ob es wirklich sein kann, dass unsere, seit über 13 Jahren an unserer Schule tätige, Sekretärin Frau Kringer in den Ruhestand geht.

Und tatsächlich: Ende September war es wirklich soweit! Musikalisch und in einem kleinen Sketch erinnerten wir uns und Frau Kringer daran, mit wieviel Herz und Umsicht sie stets alles für die Schulleitung und das Lehrerkollegium, für Eltern und Schüler erledigt hatte. Die Kinder konnten sich, wenn sie mit einem Anliegen ins Sekretariat kamen, sicher sein, verständnisvoll angehört und fürsorglich betreut zu werden. Besonders die kleinen süßen Seelentröster hatten es manchen Kindern angetan und der ein oder andere fand auch ohne Bauchweh einen Grund, Frau Kringer in ihrem Büro zu besuchen. Alle Kolleginnen und Kollegen schätzten die positiven Impulse, die sie aus Gesprächen mit Frau Kringer mitnahmen und manchmal hatten auch sie, etwas Nervennahrung in Form von süßen Kleinigkeiten im Gepäck, wenn sie das Büro verließen.

Frau Kringer bewahrte auch während der Stoßzeiten im Büro Überblick und Ruhe und begegnete auch in diesen Situationen, jedem mit unerschütterlicher Freundlichkeit und Höflichkeit. Kompetent erledigte sie ihre vielfältigen Aufgaben in der Schulverwaltung und alles, was damit zusammenhing. Ob große Programme oder kleine Wehwehchen, ob große Probleme oder kleine Anliegen, mit allem, was an sie herangetragen wurde, ging sie gleichermaßen mitfühlend und engagiert um.

Nach so viel Dienst für andere war nun der Tag gekommen, vom lebhaften Getümmel unserer Grundschule und ihren Schülern und Lehrkräften Abschied zu nehmen und sich anderen, neuen, privateren Dingen zuzuwenden. Eine letzte musikalische Einlage führte Frau Kringer vor Augen, für was jetzt alles plötzlich Zeit sein wird. Für all die Dinge, die immer zu kurz kamen, die sie immer schon machen wollte oder die sie nun neu anpacken möchte.

Unsere besten Wünsche für die nun vor ihr liegende Zeit begleiten sie und mit großer Freude werden wir sie auch in der Zukunft als gern gesehenen Besuch bei uns willkommen heißen, – ganz ohne Stress und sehr entspannt.

Deshalb freuen wir uns, sagen zu können: Auf Wiedersehn!

Vorbereitungen für den Winter – der Waldausflug der Klasse 1a!

Um sich gegenseitig kennen zu lernen und gemeinsam unterwegs zu sein, wanderten wir am Mittwoch, 16.09.2020 in den nahegelegenen Wald.

Dort entführte uns eine Trollgeschichte, die Frau Mihatsch vorlas, in die Welt der Waldtrolle. Diese bereiten sich im Herbst auf den kalten, dunklen Winter vor. Die Kinder der Klasse 1a wollten ihnen dabei helfen und bauten mit vereinten Kräften in kleinen Gruppen aus Naturmaterialien mitten im Wald Trollhäuschen.

Da wurden riesige Äste geschleppt, um ein Grundgerüst zu bauen. Die Häuser wurden mit weichem Moos ausgepolstert oder mit einer Feuerstelle und Betten aus Zapfen eingerichtet. Vor Kälte und Schnee schützt ein Blätter- oder Moosdach.

Nach etwa zwei Stunden fleißiger „Werkelei“ entstanden gemütliche Häuschen, die wir schließlich den Waldtrollen überließen und den Heimweg antraten. Macht es euch gemütlich, ihr kleinen Trolle!

 

Melanie Mihatsch

 

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