Alles neu macht der Mai – oder Corona

Nach der Schulschließung durften die vierten Klassen am 11. Mai endlich wieder in die Schule gehen. Dort erwarteten sie allerdings einige Veränderungen, an die sie sich erst gewöhnen müssen. Zum Beispiel sitzen sie nun nicht mehr als ganze Klasse in den Zimmern, sondern sind in zwei Gruppen eingeteilt. Damit jede Gruppe einen Lehrer hat, unterstützen die Drittklasslehrer ihre Kollegen aus den vierten Klassen. Außerdem dürfen die Kinder nicht mehr mit einem Partner zusammen sitzen, sondern arbeiten alleine an einem Doppeltisch. Auch sonst ist vieles nicht mehr so, wie es die Kinder gewohnt sind. Sobald sie ihren Platz verlassen, müssen sie eine Maske tragen und den Abstand berücksichtigen. Zum Glück dürfen sie in den Pausen (ohne Maske) nach draußen. Die Brotzeit wird aber nur in den Klassenräumen gegessen.

Im Unterricht gibt es ebenfalls eine Neuigkeit: Die Schüler lernen zur Zeit nur Mathe, Deutsch und HSU. Am Morgen, vor und nach der Pause werden die Kinder einzeln zum Händewaschen geschickt. Auf den Treppen findet man im ganzen Schulhaus Markierungen, die den Schülern zeigen, auf welcher Seite sie gehen müssen. Ungewohnt ist auch, dass nur an den Tagen von Montag bis Mittwoch für fünf Schulstunden Unterricht in der Schule stattfindet. Am Donnerstag und Freitag erledigen die Kinder zuhause ihre Aufgaben.

Einige Kinder finden gut, dass die Lehrer in kleinen Gruppen mehr Zeit haben, Aufgaben zu erklären. Aber die Schüler finden es auch schade, dass sie manche ihrer Freunde nicht so oft sehen, da sie in einer anderen Gruppe sind. Trotz der ganzen Regeln, Einschränkungen und Veränderungen freuen sich die Viertklässler, wieder in der Schule zu sein und hoffen, dass bald alles wieder normal läuft.

Emilia M. und Sophia, 4b